In Anbetracht der einerseits von den bürgerlichen Medien geführten Diskussion über die Auswirkungen des Wahlsieges der SYRIZA auf das EU-weite Spardiktat und andererseits die in der Linken heiß umstrittene Frage, ob denn eine Koalition mit der rechten ANEL prinzipiell abzulehnen ist oder nicht, geht zumeist die eigentliche Bedeutung des Wahlergebnisses der griechischen Parlamentswahl 2015 verloren. Zu oft wird der Vergleich vom politischen Erdbeben herangezogen – eine tektonische Verschiebung war diese Wahl aber allemal. Und nachdem tektonische Platten meist sehr groß sind, betrifft diese Verschiebung auch bei weitem nicht nur Griechenland.
proletenpassion setzt sich mit allem auseinander, was das Leben von arbeitenden Menschen beeinflusst: Politik, Wirtschaft, Gesellschaft, Krise, Arbeitskämpfen, Gewerkschafts- und Betriebsratsarbeit. Absolut parteiisch! Immer auf Seiten der Unterdrückten und Ausgebeuteten, der arbeitenden Menschen dieser Welt.
Donnerstag, 29. Januar 2015
Mittwoch, 1. Oktober 2014
QuerHerumBetrachtet: Tsipras goes gaga
Nach Monaten der Geheimverhandlungen war es endlich so weit – die Hoffnung der europäischen Linken, der Führer der griechischen Syriza, Alexis Tsipras, traf Papst Franziskus (und das nur wenige Wochen nach einem mit Argusaugen betrachteten Treffen mit Spitzenvertretern der griechisch-orthodoxen Kirche). Nach dem Gespräch erklärte der bekennende Atheist dann, dass er und der Papst in Bezug auf Banken und Profite der gleichen Ansicht seien.
Sonntag, 6. Juli 2014
Gedankensplitter zur Zukunft der Sozialdemokratie
Mit der gerade in der SPÖ anlaufenden Diskussion um ein neues Parteiprogramm, wird es Zeit, dass auch jene dazu Stellung beziehen, die für eine grundsätzlich andere Politik der Partei der österreichischen ArbeiterInnenbewegung stehen. Hier einige erste kurze Anmerkungen dazu.
Montag, 23. Juni 2014
"Greece on the Brink" – Dokumentarfilm über die soziale Krise in Griechenland
Im siebten Jahr wirtschaftlicher Rezession erweist sich das Krisenmanagement der Troika aus Europäischer Zentralbank, EU-Kommission und Internationalem Währungsfonds als Instrument sozialer Zerstörung, das die Hoffnung auf bessere Zeiten auf eine harte Probe stellt. Trotzdem wird diese Hoffnung genährt, um die sozialen Proteste, die es in Griechenland von Anfang der Krise an so intensiv wie in kaum einem anderen Land gab, auf ein für das Kapital erträgliches Minimum zu reduzieren.
Freitag, 6. Juni 2014
Zurück zu den Wurzeln, damit wir eine Zukunft haben!
In Sorge um die Lebensbedingungen der arbeitenden Menschen im Lande und die Zukunft unserer Partei, der traditionsreichen SPÖ …
Montag, 26. Mai 2014
QuerHerumBetrachtet: Neues im Kopf und Feuer im Herzen
Vor den Wahlen wurde uns von allen Seiten vorgebetet, dass es sich
bei der EU-Wahl um eine Richtungsentscheidung handelt. So falsch ist das
nicht. Aber diese Richtungsentscheidung muss zuerst innerhalb der SPÖ
gefällt werden. In seinem bekannten Werk „Zwischen Reformismus und
Bolschewismus“ schrieb der bekannten Politologe Norbert Leser schon 1968
sinngemäß, dass durch die Erhebung der Parteieinheit zum obersten Dogma
der österreichischen Sozialdemokratie grundlegende Konflikte nicht
ausgetragen und große Entscheidungen nicht getroffen wurden. Ein Wort,
wie es wahrer nicht sein könnte!
Nix im Herzen und im Kopf Schmerzen! Eine Analyse der EU-Wahl
Die Ergebnisse der Wahl sind im Großen und Ganzen bekannt. Abgesehen von dem einen oder anderen herausstechenden Ergebnis in einzelnen Ländern, auf die wir später noch kurz eingehen werden, ist eines klar: Auch die nächsten fünf Jahre wird in der EU die Politik von Sparen und Sozialabbau fortgesetzt. Die von den arbeitenden Massen, der Jugend, den PensionistInnen und vielen mehr herbeigesehnte soziale Wende ist zumindest verschoben.
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